02.10.2026 | Wir stellen unsere aktuellen Stipendiaten in loser Folge vor. Heute stellen wir Karen Maria Ulrich vor, die seit Oktober 2025 durch die Helmut Schönenkorb Stiftung im Studienfach Natural Resources Management and Development an der Technische Hochschule Köln gefördert wird.

Was treibt mich an?
Ich möchte die Privilegien uns Ressourcen, die ich in meinem Leben erhalten habe, sinnvoll einsetzen, um die Lebensbedingungen anderer Menschen und Lebewesen zu verbessern.
Was macht Sie aus?
Ich bin ein sehr kreativer, offener und empathischer Mensch. Ich bin sehr reflektiert und handle bewusst. Ich überlege mir gerne ungewöhnliche neue Lösungen, die einen ganzheitlichen Mehrwert schaffen.
Was macht Ihren Blickwinkel auf die Welt besonders?
Ich betrachte die Welt ganzheitlich und systemisch aus einer regenerativen Perspektive. Dabei versuche ich überall Potenziale und Möglichkeiten zu sehen, wie die Welt sich regenerieren kann. Mir ist insbesondere der Blick auf kleine Dinge wichtig: Initiativen, die schnell übersehen werden, noch unscheinbare Potenziale, die einmal viel Bewirken könnten.
Das Stipendium bedeutet für mich, für mein ehrenamtliches und akademisches Engagement gesehen und dafür belohnt zu werden sowie
Karen maria Ulrich
Unterstützung für meinen akademischen und beruflichen Weg zu erhalten.
Wodurch kam die Leidenschaft für Ihr Studienfach?
Ich habe es schon früh als meine Aufgabe gesehen, die Welt mit meinem Wirken positiv zu beeinflussen. In meinem Bachelorstudium „nachhaltiges Wirtschaften“ habe ich mich für das Thema regenerative Wirtschaft begeistern lassen – der Erde aktiv bei der Regeneration helfen, das ist mehr als sie nur zu erhalten. Im Master möchte ich nun das sozial-ökologische System naturwissenschaftlich verstehen und Möglichkeiten erlernen, natürliche Ressourcen sinnvoll zu verwenden.
Was haben Sie nach dem Studium vor?
Nach meinem Studium möchte ich im Bereich der Nachhaltigkeitsbildung arbeiten. Ich möchte mein Wissen in Form von Workshops für Unternehmen und Privatpersonen weitergeben. Dabei möchte ich Menschen befähigen, mutig neue Wege zu gehen und einen achtsamen Blick auf die Ressourcen der Erde zu bewahren.
Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft?
Ich wünsche mir, dass ich meine Wissensressourcen nutzen kann und in meiner Zukunft mehr Menschen von regenerativer Wirtschaft begeistern kann. Ich möchte, dass Nachhaltigkeit erlebbar wird und Menschen mit Freude ihre Kreativität nutzen, um eine schönere Welt für uns alle zu erschaffen.
Wie stellen Sie sich Deutschland im Jahr 2035 vor?
Optisch gesehen, deutlich grüner. Ich stelle mir vor, dass die deutschen Städte mehr mit Nature-based Solutions arbeiten und sich klimaresistent aufstellen – nicht (nur) durch Klimaanlagen und Wasserauffangbecken, sondern durch Verschattung, Versickerungsflächen, mehr wilder Natur, Ruhezonen.
